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Monday, June 22, 2009

Of flags and freedom

—Tehran, GMT +330

No worries: Your beloved literary and fine arts enterprise WALL OF TIME. will not branch out and strive for world domi­nation—but if any opportunity arises to add a few grains of subversion here or a light touch of terribly old-fashioned, out-of-date yet lean hyper­text mark­up language code there, we do what we can.

Very recently, DIE GROSSE FLAGGE, previously announced here, have relaunched their website and we humbly tried to make them look good, hip, old-fashioned, idealistic and nonchalant at the same time.

Note especially how the proto-fascist social network of FACEBOOK is hemmed in and watched over by DIE GROSSE FLAGGE’s 1997-style Frame set.




Dieser Beitrag ist auf Englisch, doch einiges an der Zeitmauer gibt es auch in der hervorragenden Kultur- und Verwaltungssprache Deutsch zu lesen.

Saturday, May 30, 2009

Weltende, Dreissigster Mai

“Komm, wir wollen uns näher verbergen
Das Leben liegt in aller Herzen
Wie in Särgen”
—Else Lasker-Schüler

‘Das war noch damals gewesen, als wir noch “klasse” sagten, wenn wir etwas gut fanden.’ ― ‘Genau, damals, als die Frau im Jugendhaus immer ihren Kiefer so ganz speziell nach vorne schob, wenn sie etwas “klasse” fand.’ ― ‘Und ihre Zähne nicht auseinander bekam dabei. Ich könnte mich kaputt lachen.’ ― ‘Spiralen der Erinnerung; ist das von Lieske?’ ― ‘Nein, von Köhnke.’ ― ‘Wer hat es bei wem gestohlen?’ ― ‘Ist doch egal, solange meine Erinnerungen sich nur so schön im Kreis drehen dürfen…’ ― ‘…Und ich mich an ihnen so schön schwindeln kann.’ ― ‘Du bist schön. Ich liebe Dich vielleicht.’ ― ‘Darf man das sagen; lieben, vielleicht?’ ― ‘Ja, das darf man. Man darf sich ein großes Und tätowieren lassen, und man darf nicht Bescheid wissen, und man darf seine Lebenszeit verschwenden, und man darf seine Sozialarbeiter auslachen.’ ― ‘Dann liebe ich Dich vielleicht auch.’



Apologies to our readers who prefer our English posts.

Wednesday, March 11, 2009

Poetik der Oberfläche

Pop. Wissen Sie noch? We don‘t need that fascist groove thing, give me—pronto—Amaretto, und all das. Junge (sehr beliebt:) Schnösel sitzen in Hotels herum und so. Ach nein, das war ja viel später. Es ist alles sehr verwirrend, aber das scheint alles Pop zu sein. Und falls Sie nun genauso verwirrt sind wie ich, fahren Sie doch bitte das gesamte Sommersemester hindurch nach Hamburg hinauf und lauschen Sie, was einige unserer führenden Experten auf diesem Gebiet zu sagen haben. Der Wall of Time nicht fremde Topoi der kontemporären Literatur, des Camp und des Gesellschaftsdesigns scheinen dort auf dem sehr schön gestalteten Lehrplan zu stehen. Be there, or be square, wie die Nachbarjungs immer riefen.

POETIK DER OBERFLÄCHEDie deutschsprachige Popliteratur der 1990er Jahre
Chaired by Olaf Grabienski, Till Huber, Jan-Noël Thon
Universität Hamburg, Ringvorlesung am Institut für Germanistik II und im Allgemeinen Vorlesungswesen
Montags 18-20 Uhr, Phil-Turm, Hörsaal D, Kick off 06.04.2009



Apologies to our readers who prefer our English posts.

Wednesday, January 14, 2009

Erste Sätze (I)

In this mini-series, WALL OF TIME will present sentences or short paragraphs that would make for a good book opener, all from novels or essays I have not written and I have no intention to write. Feel free to use them:

— “Durch die Pfoten eines Plastik-Eichhörnchens betraten wir die Disco, die von Guillermo Del Toro 1998 entworfen worden war.”
— “Was ist eine Disco?”

The series ERSTE SÄTZE is brought to you by WALL OF TIME Prose and Cons Dept.

Saturday, November 22, 2008

Walking in D.C.

Problemlos reiste ich ein in das neue Land. Nicht einmal meine Fingerabdrücke wurden genommen; es lag bestimmt an kaputter Gerätschaft, aber mir war, als sei der Geist Obamas bereits in operation. Bereits wenige Stunden nach der Ankunft fand ich mich an der Ecke 7th & F wieder, wo ich mit dem Kollegen und Neurolinguisten Walt Whitman verabredet war. Die lose Bekanntschaft war schnell aufgefrischt, und er schwärmte mir vor, wie alles blühe hier in D.C., mitten im Herbst, in den wenigen Tagen seit der Wahl. Whitman erwies sich als bestens informiert: Das neue Killers-Album bezeichnete er als healthily camp—die Qualität der Verse in seinem Verdikt wohl gnädig aussparend—, zahlreiche Werke in der neuen Georgetown Gallery of Modest Art hatten es ihm offensichtlich angetan, ich konnte mir unmöglich alles merken (eine neue Videoarbeit von Antje Majewski müsse ich mir unbedingt anschauen), und bei einem iced cheese cake im Bistro “Poste” im Hotel Monaco gegenüber überzeugte er mich, dass der sehr ehrbare Rizzolatti selbst nicht haftbar zu machen sei für die Mirror Neuron-Pest in den Empathie–, Erziehungs– und Ratgeber-Schundbüchern. Ich war überwältigt von der Energie des alten Mannes: Whitman hatte in den späten 1960ern hartnäckig versucht, eine aus Heidegger abgeleitete Chomsky-Interpretation im Affenmodell zu überprüfen, war damit aber stets bei Geldgebern und den wichtigen Zeitschriften durchgefallen. Heute—und dafür wird er ebenso bewundert wie belächelt—arbeitet er mit einem ebenfalls sehr eigenwilligen kombinierten EEG– und MRT-Setup daran, Körperschwingungen, wie sie beim Vokalisieren entstehen, in elektrischen Strom zu wandeln und mithilfe einer Armada von schlauen Physik– und Elektrotechnik-Studenten in einem mehr oder weniger klassischen EEG-Feedback ins Hirn zurückzuspeisen. Erfrischt und ermutigt von so viel liebenswertem Wahnsinn in unserer Branche schlenderte ich mit ihm die Straße hinauf zum Empfang im Goethe-Institut, wo Whitman von meinen wie seinen Landsleuten emphatisch begrüsst wurde. Eine gute, neue Zeit.

Apologies to our readers who prefer our English posts.

Thursday, September 04, 2008

Als das Kind noch Kind war: Ein Koloss des Camp


Eine Feier des Irrealen. Wenn man das, was wir irreal nennen, durchdekliniert, und versucht zu verstehen, was alles erfüllt sein muss, damit Menschen in Übereinkunft etwas als irreal anerkennen, dann landet man sehr schnell bei MICHAEL JACKSON.

Die sehr begabte Margo Jefferson hat einen wunderbaren Essay (dt. Versuch) geschrieben mit dem ebenso naheliegenden wie bezaubernden Titel Über Michael Jackson. Jefferson beherrscht alle Taschen­spielertricks der Essayistin, die sie sich entweder charmant bei Susan Sontag abgeschaut hat, oder mithilfe dieser sie Sontag ein kleines Denkmal zimmern möchte; jedenfalls greift sie weit ins 19. Jahrhundert zurück, ins Vaudeville und in die Panoptika jener Zeit, sie kreist um den nicht benennbaren Kern des Michael Jackson, und ihr Text hat so viel Zauber, Mitgefühl und Substanz, dass er die Übersetzung ins Deutsche mühelos überlebt.

Jefferson ist sich mit jedem Wort bewusst, wie viel über Michael Jackson, schon geschrieben worden ist; so viel, dass ich hier weder Berufsbezeichnungen, Adjektive noch sonstwelche Attribute seinem Namen beigeben kann. Und doch gelingt es Jefferson, den Zauber, das unendlich Fremde, das gleichzeitig zu jedem Zeitpunkt so unfasslich far-out ist, also—excusé-moi:—das Hyperreale des Michael Jackson, dieser Art «Koloss des Camp» (Jefferson—die sich merkwürdigerweise ihre Initialen mit Michael Jackson teilt; vielleicht ist das Buch doch von ihm selbst—über Freddie Mercury) zum Leben zu erwecken für uns.

Lesen Sie dieses Buch, und geben Sie es nicht mehr her.


Apologies to our readers who prefer our English posts.

Friday, May 02, 2008

Alles ist erreicht.

Alles ist erreicht, wenn wir nicht mehr lügen müssen. So pathetisch stand dieser Satz in einem an Pathos insgesamt nicht armen, mich dennoch oder gerade deshalb jahrelang begleitenden Artikel des leider sich meinem Verständnis mittlerweile völlig entziehenden Ulf Poschardt, in einem Spiegel Spezial “Pop und Politik” aus dem Jahre 1994.

(Als Fussnote sei erwähnt, dass in selbem Heft, das in meinem Bücherregal einen Ehrenplatz hält, der aufs Angenehmste gegen Pathos immune Christian Kracht mit einem Vorabdruck seines ersten Romans vertreten ist; von Taxifahrern, die aussehen wie Nazis, ist die Rede.)

Alles ist also in der Tat erreicht, dachte ich gestern; alles ist doch richtig und wunderbar, und es ist etwas gelungen in meinem Land, wenn ich mit einem in England lebenden Deutschen und einem in Sachsen lebenden Bayern das hervorragende Ad hoc Konzert eines singenden Kraftsportlers besuche, der eine Cover-Version des Überhits “Mongoloid” von Devo im Programm hat, mit homosexuellen, männerbündischen und Riefenstalinistischen Konnotationen völlig selbstverständlich und angenehm post-ironisch um sich wirft in dieser ostdeutschen Hinterzimmer-Galerie als wären es seine Ringergegner, und wenn wir drei im Taxi zurück dann mit unserem iranischen Taxifahrer Pashootan zusammen aufs Lauteste und ebenfalls Unironischste Iron Maiden’s Run to the Hills zelebrieren. Alles ist erreicht, wenn wir nicht mehr lügen müssen.

Monday, March 31, 2008

1975

Ich sitze in einem ganz besonderen Hotel in Nijmegen, Holland, und verstehe kein Wort, wenn die Menschen sprechen. Das ist ein bemerkenswertes Gefühl, das auch das Fremdsein besser approximiert als das Leben im englischsprachigen Ausland, wo nur ein bisschen Akzent im Weg ist üblicherweise.

Dieses Hotel hier ist besonders, weil seine industriell anmutende 1970erhaftigkeit sofort die wärmsten und besten Erinnerungen in mir wachruft—es ist eben doch dies das Jahrzehnt, in dem ich geboren wurde und nach dessen Mitte, also in dessen Blütezeit (nachdem es also seine ästhetische Definition gefunden hatte), ich aufwuchs.

Die dunkelbraunen Holztüren, die Teppiche, die Fassade, die Type der Leuchtschrift. Alles erinnert sofort sehr stark an unseren Stadtteil Schelmenholz, der selbst—in quasi allen seinen bestimmenden visuellen Elementen—eine einzige Hervorbringung der 1970er Jahre ist. Es wird sich zeigen, ob der Rest von Holland und Nijmegen diesen Eindruck bestätigen wird. Sollte Holland für die 1970er Jahre sein, was die Schweiz für die 1960er geworden zu sein scheint: Ein Hort, ein Schrein, ein letztes Resort?


Apologies to our readers who prefer our English posts.

Monday, March 17, 2008

Ffffinally ffffound: The table of time

Possibly the closest we may ever come to a physical instantiation of the Wall of Time—a time table. Instead of writing with a slightly disillusioned undertone about being worn out by our de-scheduled eternal circling at the wall of time, we may prefer to bang our head on this one:

Thanks, Stefanie Roenneke.


Dieser Beitrag ist auf Englisch, doch einiges an der Zeitmauer gibt es auch in der hervorragenden Kultur- und Verwaltungssprache Deutsch zu lesen.

Tuesday, March 04, 2008

The impenetrable beauty of Time (I)

IM•PEN•E•TRA•BLE |imˈpenətrəbəl|
adjective
1 impossible to pass through or enter : a dark, impenetrable forest.
—(of a club or group) secretive and exclusive : an impenetrable clique.
—impervious to new ideas or influences : his career shows just how impenetrable European assumptions were.
—Physics (of matter) incapable of occupying the same space as other matter at the same time.
2 impossible to understand : impenetrable interviews with French intellectuals.



Bild 5. Schema der Kodierung der mit DCF77 übertragenen Zeitinformation; M: Minutenmarke (0,1 s), R: Rufbit, A1: Ankündigungsbit eines bevorstehenden Wechsels von MEZ auf MESZ oder umgekehrt, Z1 (Z2): Zonenzeitbits, A2: Ankündigung einer Schaltsekunde, S: Startbit der kodierten Zeitinformation (0,2 s), P1, P2, P3: Prüfbits. Details sind im Text erklärt.




Bild 4. Abfallende Flanke der von DCF77 abgestrahlten Trägereinhüllenden zu Beginn einer Sekundenmarke; A/A0: relative Amplitude, a’: Steuersignal mit Austastlücke, b’: Steuersignal ohne Austastlücke, a :abgestrahlte Flanke zu a’, b: abgestrahlte Flanke zu b’,tS: Laufzeit durch Sender und Antenne, t0: definierter Sekundenbeginn, tA: Ausschwingzeit.

Heartfelt regards go to the Physikalisch-Technische Bundesanstalt Braunschweig who keep time for us all, and their fancy piece of magic called DCF77.




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Thursday, February 28, 2008

Time traveler wisdom (V)

Eagerly expecting the first full-length interviews to be ready for final layout and posting, we let a bit more time slip and listen to a few wise friends and their subjective take on time instead.

Today it’s Stefanie Roenneke, 25, writer, and an upcoming eminent figure in the study of camp literature.

Q: “What is time”?
A: “What is time? I do not know? Nothing! Unfortunately, it is used as an item to make things countable and ratable. For instance, the time between your question and my answer. Moreover, to make us valuable: life and work. But time can always be remembered. Then it is used as ‘time as metaphor’.”

Friday, February 22, 2008

160 characters of art (II): Fruit tarts of honour

May I humbly present the second great idea for a nice piece of (t)art, given away for free to anybody who feels like executing it:



BAKE FRUIT TARTS IN HONOUR OF GREAT INDIVIDUALS AND THEIR GREATEST GIFT TO US; E.G. NEWTON AND LEIBNIZ FOR DIFFERENTIAL CALCULUS OR G. HARRISON FOR 'SOMETHING'.


(160 characters)

Notes:

1. It is very important, I think, to honour Newton and Leibniz together, as a sign of reconciliation. If you do not agree with this (check out a concise abstract of the controversy here), consider honouring somebody else altogether.

2. There is an ongoing debate as to whether such a heartfelt thankfulness for great gifts all of us have received, such as beautiful songs, great cultural advances, etc., has to be expressed by preparing fruit tarts yourself, or whether it is valid to have the tarts prepared by accomplished experts such as aunties or elder women from your local community.

3. A modular system of, say, 4 different tarts (apple, peach, pear, plum) is recommended, but by no means a must. The tart sorts could then be dedicated to various honourees as they get selected by the executive artist. Also, some aunties are really good in one fruit tart discipline but not in another.

4. A table with the tarts might be looking nice, with little flags pinned to the middle of each tart, noting the honouree and the specific accomplishment that he or she receives this fruit tart of hounour for.

5. Pieces of the tarts should not rot in the gallery but rather be handed out for free, perhaps alongside short leaflets presenting the honouree and his CV.





Make sure to check out all other 160 characters of art suggestions available so far. 160 CHARACTERS OF ART, an initiative of walloftime.net.

Saturday, October 14, 2006

Americana: What happened to Campbell's?


In Atlanta, GA, we wondered why Campbell's Soup has gone ultra-camp, and what the AIDS ribbon is doing there. Andy Warhol would know, probably.

Sunday, October 08, 2006

Ein Buch fuer alle Filmfreunde, und fuer Doktor El Baradei

Ich war noch nie in Nordkorea. Ich war sogar noch nie in Asien. Das macht aber ja nichts, weil Christian Kracht und seine Freunde ueberall hin fahren fuer mich, und wenn es nur wegen der Stempel im Pass ist.

Eva Munz und Lukas Nikol haben in diesem fein anzufassenden Band (Querformat, laesst sich hervorragend an den kurzen Seiten in einer Hand tragen, zum Beispiel beim Marsch durch andere Filmkulissen wie London) Bildeindruecke aus Nordkorea versammelt, und ‚der komplizierteste Ironiker der deutschen Gegenwartsliteratur’ Christian Kracht hat einen noch schoeneren Text dazu geschrieben. Es werden zur Enttaeuschung aller Feuilletonmitarbeiter keine Markenartikel erwaehnt und auch der Dandyismusverdacht greift diesesmal etwas kurz. Stattdessen finden sich Photographien, die aus der Zeit gefallen scheinen, denn sie tragen eine Patina wie wir sie aus Guido Knopps grossartigen ZDF-Historienfilmen ueber die deutschen Versuche am Totalitarimus kennen.

Die Juche-Philosophie, eine nordkoreanische Spezialitaet, kann jeder Einzelne versuchen in den vielen Farbtafeln wieder zu finden, und es empfiehlt sich ein Oszillieren zwischen Krachts einleitenden Worten und den Farbphotographien von Munz und Nikol. Die Zitate aus Kim Jong Ils Standardwerk zur Filmkunst sind zwischen oder gar in die Photographien montiert, und ein Schelm oder ein Feuilletonist wer Boeses dabei denkt: Ganz offensichtlich hat naemlich Kim Jong Il alles verstanden, er ist, frei nach Emmanuel Carrere einer der wenigen, der den Mann am Tresen gesehen hat, welcher das Bierglas einschenkt (und wir alle leben im Sonnensystem, das lediglich eine Luftblase im Bier darstellt). Vielleicht aber auch haben stattdessen Kracht, Munz, und Nikol endlich fuer uns aus dem Bierglas geschaut und uns mit anruehrend schoenen Bildern und Worten gezeigt, das nicht alles immer so ist es wie es scheint. Lieber Doktor El Baradei, kaufen Sie sich dieses Buch und geben Sie es nie wieder her.

Wenn ich nun gleich heim spaziere und mich auf zahlreichen CCTV-Kameras verewige, denke ich an Nordkorea, die groesste Filmkulisse der Welt, und dies alles dank dieses schoenen Buchs. Dass es nur beim Versand Zweitausendeins (2001) zu erwerben ist, wuerde Stanley Kubrick, Arthur C Clarke, und nicht zuletzt den Filmfreund Kim Jong Il sicher sehr freuen.

________________________

Adnote -- Freund O. bemerkte dazu am 01. Oktober
sehr korrekt folgendes:

"Hatte gestern in der sueddeutschen
in einer kleinen notiz gelesen, dass sich kim jong il
zuweilen von doppelgängern vertreten lässt,
'die dem herrscher nordkoreas so ähnlich sehen,
dass selbst regierungsvertreter nichts von der
täuschung wüssten'.

Da ich gerade in gesamtkunstwerk-totalkunst-totalitarismus
stecke, wurde mir gewahr, welch absurdität in der
vorstellung steckt, dass die vielleicht nicht nur zur
sicherheit dienen sondern das maß der inszenierung um
eine weitere realitätspotzenz erhöhen und den ganzen
totalitarismus eigentlich zurück ins gesamtkunstwerk heben,
dessen einziger rezipient eben kil jong il ist mit sich
und doch nicht ich als protagonisten."

Sunday, December 04, 2005

Perry Rhodan on post-histoire

"Blurred shapes were suddenly beside him.
A rasping voice stammered meaningless
words before him. Someone grabbed
Meech by the shoulder. The enemy fire
ended as Meech sensed the opponent reinforce
its relativity field, hiding itself
behind a thicker wall of time.
The enemy had retreated."

- Perry Rhodan, #146, Behind the Wall of Time